1 A – KSG Georgenhausen 1 B 5:2 (3:3)

Richtig gute erste Halbzeit – Starke Schlussphase sichert den Sieg

Nach diesem in beeindruckender Weise herausgespielten Sieg ist es im Rennen um den Relegationsplatz sehr viel enger geworden. Wir liegen gleichauf mit der SG Niedernhausen/Rohrbach auf dem vierten Rang nur noch einen Punkt hinter der 1B der KSG Georgenhausen, die allerdings noch ein Spiel mehr auszutragen hat. Einen Punkt dahinter folgen die Kickers aus Hergershausen, die sich gegen den neuen Sechsten, die SG Raibach/Umstadt, mit 2:1 durchgesetzt haben.

Die Zuschauer erlebten ein echtes Spitzenspiel, das diese Bezeichnung voll und ganz rechtfertigte. Das lag vor allem an unserem Team, das ohne einen auch nur im Ansatz schwachen Punkt hoch motiviert und voll konzentriert zu Werke ging. Bis zur Pause wurde das Tempo stets enorm hochgehalten, was zu einer deutlichen Überlegenheit unsererseits führte. Durch hohes Anlaufen wurde der Spielaufbau der Gäste ständig früh gestört und so der Ball immer wieder schnell erobert.

Diesmal stimmte auch die Balance im Spiel, denn die Räume wurden oft durch Seitenverlagerung geöffnet. Etwas mehr lief zunächst über die linke Seite, denn dort wirbelte Henrik Ruißinger mit seinen Flankenläufen die gegnerische Abwehr gehörig durcheinander. Leider musste er nach einer leichten Verletzung zur zweiten Halbzeit passen.

Dass die Führung zur Pause mit 3:2 noch reichlich knapp ausfiel, hatte auch damit zu tun, dass unsere Angreifer bei einigen Abschlüssen Pech hatten. So traf Manuel Novoa Aguilar in der 38. Minute nur den Pfosten. Die Gäste hatten eigentlich keine echte Torchance, da ihre beiden Treffer eher dem Zufall entsprangen.

Justus Liebig sorgte im zweiten Durchgang über links weiterhin für Gefahr. Zudem verlagerte sich das Geschehen nach der Einwechslung des wie immer eifrigen Marian Starosta zunehmend auch auf die rechte Seite. Schon kurz nach Wiederbeginn hätte ein Schuss von Edwin Helfenbein fast den Weg ins Netz gefunden, als der Ball aus den Händen von Gästetorwart Lukas Moter nur wenige Zentimeter neben das Tor sprang.

Bei leichter Feldüberlegenheit der KSG geriet unser Team auch in einer ruhigeren Phase nach der Pause über etwa zwanzig Minuten nie in Gefahr. Entscheidend für den dann doch noch klaren Sieg war, dass unsere Truppe in der letzten Viertelstunde noch einmal mächtig aufdrehte und so den Gegner weitgehend in die Defensive drängte. Am Ende entsprach das Ergebnis auch in dieser Höhe dem Spielverlauf.

Torfolge: 1:0 (5. Minute) Jonas Cronauer stand goldrichtig und brauchte nur noch einzuschieben, auf der linken Seite hatte der bärenstarke Henrik Ruißinger großartig vorgearbeitet und für Jonas aufgelegt; 2:0 (13.) Daniel Bördner wurde nicht angegriffen und zog aus 25 Metern beherzt ab, der Ball schlug unter dem rechten Lattenkreuz ein; 2:1 (19., Eigentor) Daniel Bördner bekam nach einem an sich harmlosen Abschluss der Gäste den Fuß nicht mehr rechtzeitig weg, sodass der Ball ins eigene Netz kullerte; 3:1 (27.) Manuel Novoa Aguilar vollendete von halbrechts aus zehn Metern mit platziertem Schuss, er war nach einer Kombination über mehrere Stationen in freier Position angespielt worden; 3:2 (45. + 1) Tobias Leinert zog aus 25 Metern nach einem abgewehrten Freistoß von Benjamin Zeller ab und traf genau neben den Pfosten; 4:2 (83.) Jonas Cronauer nutzte seinerseits einen nach starker Vorarbeit von Marian Starosta aus der Abwehr abgeprallten Ball mit Flachschuss aus siebzehn Metern; 5:2 (87.) Justus Bienert erhielt den Ball nach Spielzug mit Diagonalpass und zirkelte ihn gefühlvoll zum Endstand ins Netz.

Gelb-Rote Karte: Zakaria Bairi (Georgenhausen, 90. + 3) nach wiederholtem Foulspiel.

Schiedsrichter: Kevin Hammerschlag (Viktoria Kelsterbach) leitete die mit hohem Tempo gespielte Partie souverän und sicher.

Für uns spielten gegen Georgenhausen: Lars Meisel, Nick Scheider, Michael Franz, Sascha Vischer, Daniel Bördner, Alex Schneider, Moritz Häntschel, Jonas Cronauer, Henrik Ruißinger, Manuel Novoa Aguilar, Edwin Helfenbein. Eingewechselt wurden: Justus Bienert (ab 46. Minute), Marian Starosta (ab 51. Minute).

Manfred Kähler