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Verdienter Lohn nach stetiger Steigerung – Kurioses Gegentor

Nach diesem verdienten Heimsieg konnte sich unsere 1. Mannschaft in der Tabelle noch etwas weiter nach oben orientieren und nimmt nunmehr den 9. Rang ein. Mit 19 Punkten aus 14 Spielen, also ein Spiel vor der Halbzeit der Saison, liegt unser Team in Sachen Klassenerhalt mehr als nur gut im Soll. Insbesondere in der Heimbilanz konnte unsere Truppe überzeugen, denn von den bisher neun Begegnungen mussten nur gegen die Spitzenteams Schaafheim und Kleestadt Niederlagen hingenommen werden, gegen Groß-Umstadt gab es ein Unentschieden, die anderen sechs Spiele wurden gewonnen. Jetzt muss auswärts noch einiges aufgeholt werden.

Gegen den SV Heubach kam vor allem unsere Defensive zunächst gar nicht die Partie. Den Heubachern genügte jeweils einfacher Pass über unsere letzte Reihe hinweg oder durch die viel zu großen Lücken hindurch, und schon tauchten mehrfach Gästestürmer frei vor unserem Tor auf. So fiel auch die frühe Führung der Heubacher schon in der sechsten Minute. Bereits zwei Minuten zuvor hatte der aus dem Mittelfeld zurückgeeilte Florent Hajdini wenige Meter vor dem Tor gerade noch so retten können.

Erst nach gut 25 Minuten begann sich das Blatt zu wenden. Unser Mittelfeld übernahm zusehends das Kommando, und unsere Angriffe, vor allem über den schnellen und trickreichen Ruben Kurz auf den rechten Außenbahn, brachten die Gästeabwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit. Das 1:1 zur Pause wurde dem Spielverlauf bis dahin vollauf gerecht.

Unsere Mannschaft blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und wurde sogar noch etwas überlegener. Mit dem 2:1 schien sie endgültig in Richtung Heimsieg unterwegs zu sein. Doch fast im Gegenzug verlor unserer Hintermannschaft den alten Fußball-Grundsatz für Freistöße aus dem Bewusstsein: „Abpfiff ist gleich Anpfiff“. Nur wenn der Schiedsrichter besonders darauf hinweist, muss sein Pfiff vor der Ausführung abgewartet werden. Diesen Lapsus konnte Heubach zum Ausgleich verwerten, als man auf unserer Seite noch vollauf damit beschäftigt war, die Mauer richtig auszurichten.

Doch unsere mittlerweile eindeutig im Aufwind befindliche Mannschaft verlor dadurch nicht etwa ihre Moral, sie legte stattdessen noch eine Schippe drauf, ganz so, wie es in den vorherigen Begegnungen schon mehrfach der Falle gewesen war. Der gerechte Lohn für das noch einmal gesteigerte Engagement stellte sich durch das 3:2 ein. Torschütze Edwin Helfenbein hätte in der Schlussminute endgültig alles klarmachen können, doch scheiterte er als sonst so sicherer Strafstoßschütze diesmal vom Punkt aus spektakulär. Das hatte aber weiter keine Folgen mehr denn wenig später folgte der Schlusspfiff des Schiedsrichters.

Besonderheit: Edwin Helfenbein schoss in der 90. Minute einen am eingewechselten Arben Hasani verursachten Foulelfmeter hoch über das Tor, er hatte schon beim zögerlichen Anlauf verunsichert gewirkt.

Torfolge: 0:1 (5. Minute) Siegfried Eisele vollendete sicher nach Steilpass durch unsere Abwehr und sauberem Zuspiel; 1:1 (35.) Ruben Kurz war nach einem Spielzug über mehrere Stationen im Strafraum frei an den Ball gekommen und schoss flach und platziert ein; 2:1 (58.) Edwin Helfenbein schoss souverän flach ins rechte Eck ein, Henrik Ruißinger war links nach einem Abpraller an den Ball gekommen, überlief die Abwehr und legte für Edwin auf; 2:2 (60.) Karsten Luft geistesgegenwärtig mit einem ungehindert flach eingeschossenen direkten Freistoß aus 25 Metern; 3:2 (77.) Edwin Helfenbein lupfte den Ball geschickt nach Zuspiel in den freien Raum über den herausgeeilten Torwart hinweg ins Netz.

Schiedsrichter: Frank Poth, hatte die insgesamt faire Partie weitgehend im Griff, gelegentlich etwas zu lange Leine, was zu einigen zögerlichen Entscheidungen führte.

Für uns spielten gegen den SV Heubach: Florian Ritter, Jan Enders, Steffen Enders, Lars Wiesenfeldt, Denys Lysokon, Neele Dede, Henrik Ruißinger, Malush Citak, Florent Hajdini, Ruben Kurz, Edwin Helfenbein. Eingewechselt wurde: Arben Hasani für Henrik Ruißinger (ab 76. Minute).

Manfred Kähler

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