Mannschaft hat sich nicht belohnt – Nachlässigkeiten kurz vor und nach der Pause
An diesem Wochenende mussten sich unsere Jungs mit dem Meisterschaftsfavoriten aus Griesheim auseinandersetzen. Die Erstvertretung aus St. Stephan hat das Ziel nach dieser Saison in die Verbandsliga aufzusteigen. Entsprechend stark und ausgeglichen ist der 2003er-Kader besetzt.
Unsere Mannschaft trat selbstbewusst und gut organisiert auf, wie man es aus den vergangenen Wochen gewohnt war. Durch taktische Umstellungen gelang es uns, den Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Bis auf zwei Tormöglichkeiten, die von Finn glänzend abgewehrt wurden, hatte der Favorit nichts zustande bekommen. Unsere Jungs wurden mit zunehmender Spieldauer mutiger und hatten ebenfalls zwei gute Tormöglichkeiten zu verzeichnen, die jedoch leider ungenutzt blieben.
In dieser Phase wäre eine Führung sicherlich förderlich gewesen, da dem Favoriten – außer mit langen Bällen zu operieren – keine zündenden Ideen einfielen. Gegen Ende der ersten Halbzeit musste unsere Truppe einen Doppelschlag hinnehmen. Zunächst bekamen wir einen Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt. Der Abpraller wurde von einem Stürmer der Gastgeber unhaltbar ins Netz geschossen. Wenig später unterlief den Jungs leider ein Eigentor, was die 2:0 Pausenführung für St. Stephan bedeutete.
Im zweiten Spielabschnitt verschliefen unsere Jungs die ersten zehn Minuten leider komplett, sodass die Gastgeber auf 4:0 davonziehen konnten. Danach war die Luft raus. Beide Mannschaften versuchten sich mit diversen Kombinationen, jedoch sprang auf beiden Seiten nichts Zählbares mehr heraus. Gegen Ende der Partie konnten die Gastgeber noch das fünfte Tor erzielen und die Partie damit endgültig entscheiden.
Letztlich war das gerechte Niederlage, die jedoch um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Die Jungs haben sich nach besten Kräften gewehrt und – zumindest in der ersten Halbzeit – das Spiel mehr als ausgeglichen gestalten können. Lediglich der Führungstreffer wollte nicht gelingen. Sonst wäre das Spiel wohl anders gelaufen. Über die Leistung und den Einsatz der Spieler kann man erneut ein großes Lob verteilen.
In Griesheim spielten: Finn Sudra – Samuel Keller, Morten Menz, Harry Zheng, Jannis Bender – Paul Rieß – Diego Diaz, Daniel Larionov – Phil Krichbaum, Marcel Niebling – Imran Arshad – Luca Bender, Max Hoffmann, Torben Stumpf, Marcel Salasar und Jonas Orciari
Sascha Krichbaum