Angriff auf den Schiedsrichter beim FSV Münster

Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit haben wir die Ereignisse bei unserem Nachbarverein FSV Münster vom vergangenen Wochenende zur Kenntnis genommen. Unsere Gedanken sind bei dem verletzten Schiedsrichter, wir wünschen ihm von Herzen, dass er vollständig gesund wird und den Angriff mit der Zeit auch mental verarbeiten kann. Ein solcher Vorfall erschüttert das grundsätzliche Vertrauen.

Unsere Gedanken sind auch bei unserem Nachbarverein, wie schrecklich ist es, eine solche Brutalität mit all ihren Konsequenzen im eigenen Verein erleben zu müssen.

Wir finden es richtig, dass der Angriff auf den Schiedsrichter mit aller Härte geahndet wird. Ein solches Verhalten hat im Verein keinen Platz, das muss unmissverständlich ersichtlich sein.

Der Vorfall von Münster reiht sich in die Ereignisse ein, über die in der jüngeren Vergangenheit so viel berichtet wurde: Gewalt gegen Ehrenamtliche, gegen Feuerwehrleute und Polizisten, gegen Ersthelfer, Sanitäter und eben auch gegen Schiedsrichter. Kurz gesagt genau gegen die Menschen, die sich für andere einsetzen, oft ohne dafür einen angemessenen Ausgleich zu erhalten. Zumindest steht das, was sie bekommen, in keinem Verhältnis zu diesem Risiko.

Der Aufschrei ist immer dann groß, wenn sich so ein Ereignis in unmittelbarer Nähe zuträgt oder in einer Situation, in der man sich selbst auch befindet und die einen somit auch selbst getroffen haben könnte. Beides ist für uns hier der Fall.

Lasst uns diesen schrecklichen Vorfall zum Anlass nehmen, bewusster und achtsamer miteinander umzugehen, die Vereinskollegen und alle, die mit unserem Verein und seinen Aktivitäten zu tun haben, nicht für selbstverständlich anzusehen, sondern dankbar zu sein für den Beitrag, den sie für die Allgemeinheit leisten.

Der Vorstand