Die Krise dauert an – Zum dritten Mal in Folge kein eigener Treffer

Die Vorgabe von Germania Ober-Roden, die gegen Spitzenreiter SV Sickenhofen erst fast mit dem Schlusspfiff den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen musste, konnte unsere 1. Mannschaft in Groß-Bieberau nicht nutzen. Wir beenden die Hinrunde damit vorerst auf dem dritten Rang, denn der TSV Harreshausen ist nach seinem 4:1-Sieg gegen TS Ober-Roden 3 an uns vorbeigezogen. Allerdings könnte uns auch noch der SV Groß-Bieberau in der Tabelle überholen, sofern er seine beiden noch ausstehenden Nachholspiele gewinnen sollte.

Bei unserer neuerlichen Niederlage ohne eigenen Treffer in Groß-Bieberau lief über weite Strecken des Spiels kaum etwas zusammen. Die Gastgeber wirkten bei ihren Angriffen weitaus zielstrebiger und konnten so am Ende einen verdienten Heimsieg feiern.

Unser Team kommt seit mehreren Wochen einfach nicht mehr in die Gänge. Das hat viel damit zu tun, dass aufgrund zahlreicher Ausfälle immer wieder erhebliche Umstellungen vorgenommen werden müssen. So kann sich ein Mannschaftsgefüge natürlich kaum einspielen. Die viel zitierten „Automatismen“ können sich dabei schon gar nicht entwickeln.

In Groß-Bieberau fehlte es wie schon in den vorangegangenen Begegnungen vor allem an einem effizienten Angriffsspiel, was wiederum kein Wunder ist, wenn mit Tim Halbig gerade mal ein einziger gelernter Stürmer mitwirkt. Kurzfristig für Abhilfe sorgen könnten in der Offensive sicherlich nur Lion Kusber, der diesmal anderweitig unabkömmlich war, und Henrik Ruißinger, der nach etlichen Wochen Pause endlich wieder einmal wenigstens mit im Kader stand, aber noch nicht zum Einsatz gekommen ist.

Der Gegner wurde immer dann gefährlich, wenn er Steilpässe in die Schnittstellen unserer Defensive spielte. Insbesondere über unsere linke Abwehrseite kamen so einige Torchancen zustande, und genau auf diese Weise fiel auch das frühe 1:0 nach dem ersten Angriff der Gastgeber. In der 11. Minute bot sich Sven Halbig, der ganz alleine vor dem Tor auftauchte, die zwingende Gelegenheit zum Ausgleich, doch brachte er den Ball nicht am gut reagierenden Torwart Quentin Vierheller vorbei.

Mit der Einwechslung von Routinier Sebastian Memminger, der seit mehr als drei Monaten nicht mehr im Kader gewesen war, kam links hinten deutlich mehr Ruhe in die Aktionen. Dennoch gelang Groß-Bieberau kurz vor der Halbzeit das 2:0 auf die gleiche Weise wie es bereits beim ersten Treffer der Fall gewesen war.

Wegen der fehlenden Anspielstationen im Sturm versandeten die durchaus guten Ansätze im Mittelfeld immer wieder wirkungslos. Nach dem Seitenwechsel investierten unsere Spieler mehr Kampfkraft ins Geschehen, was sich vor allem in den offensiven Bemühungen durchaus positiv auswirkte. Wegen der nach wie vor mangelnden Durchschlagskraft im Sturm blieb jedoch fast alles nur Stückwerk. Einzig Aaron Langers Meisterschuss aus gut dreißig Metern in der 67. Minute, der ans Lattenkreuz krachte, hätte ein Tor verdient gehabt.

Wenn wir bis zur Winterpause nicht noch weiter zurückfallen wollen, müssen die Aktionen nach vorne, vor allem durch personelle Aufstockung im Sturm, wieder gefährlicher werden. Dann dürfte auch das Mittelfeld wieder besser funktionieren und zudem in der Defensive mehr Sicherheit einkehren.

Torfolge: 1:0 (3. Minute) unsere Abwehr wurde bei einem Konterangriff überlaufen; 2:0 (45. + 1) ganz ähnlicher Treffer wie beim 1:0

Schiedsrichter: K. A.

Für uns spielten in Langstadt: Tom Bonifer, Neel Dede, Farhad Akbari, Ruben Kurz, Viktor Schlei, Ahamd Sajeel, Sven Halbig, David Lang, Junis Gossmann, Paul Pufe, Tim Halbig. Eingewechselt wurden: Sebastian Memminger (ab 26. Minute), Aaron Langer und Nico Kovacs (beide ab 46. Minute).

Manfred Kähler

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