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Pflichtsieg war nie gefährdet Der letzte Pass kam zu oft nicht an

Endlich wieder einmal ein Auswärtssieg! Aus den letzten drei Begegnungen in Groß-Umstadt, Ueberau und Ober-Roden hatte unser Team nur zwei Punkte mitgebracht. Diese Serie wurde ebenso beendet wie die Misserfolge der letzten beiden Jahre in Heubach. Durch diesen Sieg sind wir bis auf einen Punkt an den planmäßig spielfreien Spitzenreiter SG Ueberauherangerückt. Doch haben die Ueberauer noch ein Spiel mehr als wir auszutragen.

Unser Team begann die Partie in Heubach sofort mit hohemläuferischem Einsatz und starken Spielzügen. Der Lohn dafür stellte sich schon bald durch Henri Vogts platzierten Volleyschuss zum 0:1 ein. Noch etwa bis zu 15. Minute blieb die drückende Überlegenheit bestehen. Doch dann begann das Geschehen zu verflachen.

Unsere Mannschaft war zwar weiterhin das technisch deutlich stärkere Team, doch nahm der Druck auf das gegnerische Tor spürbar ab. Das kam dadurch zustande, dass es nach dem Überqueren der Mittellinie, spätestens in der Nähe des gegnerischen Strafraums, immer wieder zu Fehlpässen kam. Zudem wurde das Tempo zu sehr gedrosselt. Damit hatten die Heubacher in der Anfangsphase viele für sie kaum lösbare Probleme gehabt.

Das nunmehr langsamere Spielgeschehen kam den Gastgebern entgegen. Dadurch tauchten sie ihrerseits einige Male durchaus gefährlich in guter Schussentfernung zu unserem Tor auf. Zweimal musste unser junger Torwart Yannick Herget mit starken Paraden den Ausgleichstreffer der Heubacher verhindern. Auch sein Gegenüber Karl Riehm konnte sich einige Male auszeichnen.

So dauerte es bis kurz vor den Halbzeitpfiff, ehe Toni Vogt einen richtig zwingenden Angriff nach zwei abgewehrten Abschlüssen den Ball doch noch knallhart zur komfortablen Pausenführung einschießen konnte. Die mitgereisten Dieburger Zuschauer hofften auf die von unserem Team aus den letzten Begegnungen gewohnte Steigerung unserer Mannschaft in der zweiten Halbzeit.

Das sah nach dem Wiederbeginn durchaus auch zunächst so aus. Irgendwie schlichen sich jedoch die aus dem ersten Durchgang bekannten Nachlässigkeiten schon bald erneut in die Spielzüge ein. Ungenaue Pässe waren mehrfach nur mit einigem Risiko zu erreichen, was einige Male auch eine gewisse Verletzungsgefahr mit sich brachte. Etliche nicht gut genug vorbereitete Schussversuche wurden abgeblockt.

Spätestens das 0:3 von David Lang beendete alle Spekulationen über den Gewinner dieses Spiels. Wenn die Heubacher danach noch sporadisch nach vorne kamen, wurden sie nicht mehr gefährlich. Mehrfach landeten ihre Flanken von beiden Seiten weit hinter dem Tor.

In der Schlussphase wurde das Tempo unsererseits noch einmal etwas angezogen, wodurch sich einige Möglichkeiten zum Ausbau des Ergebnisses ergaben. Genutzt aber wurde von diesen Torchancen keine mehr. Unter dem Strich bleibt ein souveräner Auswärtssieg, der mit etwas mehr Konzentration höher hätte ausfallen können.  

Torfolge: 0:1 (4. Minute) Henri Vogt mit herrlichem Volleyschuss von halblinks ins lange Eck nach Klasse-Flanke von Ruben Kurz, zuvor raumöffnender Pass von Hasan Salo zu Ruben auf Rechtsaußen; 0:2 (45.) Toni Vogt hämmerte den Ball aus kurzer Distanz vehement ins Netz, zuvor hatte sich David Lang in der Mitte durchgesetzt, scheiterte jedoch mit seinem Abschluss an Torwart Karl Riehm, der Nachschuss von Hasan Salo wurde geblockt, der Ball sprang zu Toni; 0:3 (67.) David Lang mit scharfem Schuss aus zehn Metern in zentraler Position, Ariol Morina hatte für David aufgelegt, vorausgegangen war einer der schönsten Spielzüge der Partie.

Schiedsrichter: k. A. – Der Schiedsrichter aus dem Kreis Bergstraße möchte namentlich nicht genannt werden. Er hatte das Geschehen sicher im Griff, einige falsche Entscheidungen auf Abseits fielen nicht weiter ins Gewicht.

In Heubach spielten für uns: Yannick Herget, Paul Pufe, Marcel Singh, Steffen Enders (ab 70. Minute Jan Enders),Junis Gossmann, Ariol Morina (ab 88. Minute Lars Wiesenfeldt), David Lang, Ruben Kurz, Toni Vogt (ab 90. + 1 Pascal Schmitt), Hasan Salo, Henri Vogt. Zur Einwechslung bereitgehalten hatten sich noch Lias Mai und Joel ChaconRodriguez (zweiter Torwart).

Manfred Kähler

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