1. Mannschaft – Viktoria Schaafheim 6:2 (3:1)
Mit einer insgesamt überzeugenden Vorstellung verdiente sich unsere 1. Mannschaft diesen klaren Heimsieg, der am Ende sogar den zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga A einbrachte, denn Germania Ober-Roden 2 ist bei Schlusslicht Klein-Zimmern nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Nebenbei konnte auch die Tordifferenz ein wenig aufgebessert werden.
Die Gäste, die mit einer gegenüber dem Hinspiel erheblich veränderten Aufstellung in Dieburg antraten, legten gut los und konnten das Geschehen weitgehend auf Augenhöhe gestalten. So mussten die Dieburger Anhänger bis zur 21. Minute warten, ehe Toni Vogt in seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr zum 1:0 zuschlug. Doch konnten die Schaafheimer durch einen Klasse-Schuss von Tobias Frey ausgleichen.
Nach dem erneuten Führungstreffer von Toni Vogt (26. Minute) hatte Ruben Kurz das 3:1 auf dem Fuß, als er sich rechts durchgesetzt hatte und alleine dem Gästetor zustrebte. Aus spitzem Winkel zog er dann vehement mit rechts ab, der Ball ging ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Ein Abschluss mit dem linken Fuß hätte hier wohl mehr Erfolg versprochen.
Unser Platzkassierer Sarkis Nakas wagte in der Halbzeitpause eine Prognose: „Wir sind ganz klar die bessere Mannschaft. Das Spiel werden wir mit 7:1 gewinnen.“ Der folgende Spielverkauf zeigte, dass er mit seiner Einschätzung gar nicht so weit daneben lag.
Zunächst jedoch ging es nicht mehr so recht voran mit den Spielzügen auf unserer Seite. Im Mittelfeld gab es zu viele Einzelaktionen, sodass der Ball immer wieder schnell verloren ging. Besser wurde das erst wieder nach den Einwechslungen von Hasan Salo und Florent Hajdini. Mit dem 4:1 durch Toni Vogt in der 75. Minute schien die Partie gelaufen zu sein.
Aber die Gäste kamen noch einmal heran. Ihre stets zum Tor hin gezogenen Eckstöße sorgten mehrfach für Gefahr im Gedränge in unserem Torraum. Einen davon konnte unsere sonst weitgehend sichere Abwehr nicht klären und fabrizierte dabei sogar ein Eigentor. Doch war auf Toni Vogt Verlass, denn mit seinem 5:2 waren alle Unklarheiten beseitigt.
Zum Abschluss des Torreigens konnte sich auch noch Henri Vogt als Torschütze auszeichnen. Kommentar von Junis Gossmann, der Henri uneigennützig angespielt hatte, auf die Frage, warum er denn nicht selbst geschossen habe: „Ich musste ja zu Henri passen, damit auch der ein Tor erzielen kann und es nicht zu einem Streit zwischen den Vogt-Brüdern kommt.“
Torfolge: 1:0 (14. Minute) Toni Vogt vollendete mit dem Kopf aus kurzer Distanz nach einem starken Eckstoß von David Lang; 1:1 (23.) Tobias Fey zog aus 20 Metern ab und traf fast genau in den Winkel, der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz; 2:1 (26.) Toni Vogt erlief hochaufmerksam einen zu schwachen Rückpass und tunnelte den Torwart; 3:1 (38., Foulelfmeter) Toni Vogt schoss flach und stramm ins rechte Toreck; 4:1 (75.) Toni Vogt mit Flachschuss aus 20 Metern, der Ball touchierte den Innenpfosten und landete im Netz; 4:2 (77.) Eigentor, nach einem Eckstoß auf den langen Pfosten behinderten sich Steffen Enders und Junis Gossmann auf der Linie gegenseitig, wer den Ball zuletzt berührt hatte, war nicht auszumachen; 5:2 (83.) Toni Vogt hatte sich den Ball selbst erkämpft und schoss platziert ein; 6:2 (85.) Henri Vogt von halblinks mit einem Schuss genau in den linken Winkel, Junis Gossmann hatte stark vorgearbeitet und ideal für Henri aufgelegt.
Schiedsrichter: Günther Häberle mit souveräner und stets unauffälliger Spielleitung.
Für uns spielten gegen Viktoria Schaafheim: Yannick Herget, Jan Enders, Denys Lysokon, Steffen Enders, Junis Gossmann, Felix Schober, Ariol Morina, David Lang, Ruben Kurz, Toni Vogt, Henri Vogt. Eingewechselt wurden: Hasan Salo (ab 57. Minute), Florent Hajdini (ab 57. Minute). Außerdem hatten sich noch zur Einwechslung bereitgehalten: Marcel Singh (wurde wegen leichter Blessur geschont), Henrik Ruißinger und Joel Chacon Rodriguez als zweiter Torwart..
Manfred Kähler